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Der LinkedIn Algorithmus: Wie Sie ihn für sich nutzen können

LinkedIn zeigt seinen Nutzern, ähnlich wie es bei Facebook und anderen Social Media Plattformen der Fall ist, ein Feed an. In diesem Feed wird der Content aufgelistet, der von Ihren Kontakten oder gefolgten Seiten produziert wird. Doch nicht alles landet im Feed. Ein mehrstufiger LinkedIn-Algorithmus bestimmt, was die User zu sehen bekommen. Wir erklären Ihnen, wie der LinkedIn-Algorithmus funktioniert und wie Sie ihn für sich nutzen können.

Warum gibt es den LinkedIn Algorithmus überhaupt?

LinkedIn benutzt den LinkedIn Algorithmus hauptsächlich dazu, Spam zu vermeiden und den Feed der Nutzer qualitativ zu füllen. Der Feed kann nach Relevanz oder Aktualität sortiert werden, wobei die meisten Nutzer die Relevanz-Voreinstellung nutzen. LinkedIn verwertet für den Algorithmus die Signale der Nutzer und untersucht dazu vor allem ihre Identität, ihr Netzwerk, das Interaktionsverhalten und den angesehenen Content.

Die vier Stufen des LinkedIn Algorithmus

Die erste Stufe des LinkedIn Algorithmus ist der automatische Filter, der direkt beim Erstellen des Contents angewendet wird. Er bewertet den Inhalt und legt ihn in eine von drei Kategorien ab: Spam, geringe Qualität und freigegebener Inhalt.

Die nächste Stufe des LinkedIn Algorithmus ist das User Flagging. Hier werden alle Reaktionen der Nutzer auf den Content gezählt und bewertet. Als positiv gelten Interaktionen wie Likes, Shares und vor allem Kommentare. Negativ fallen eine Markierung als Spam, keine Interaktionen oder die Verbergung des Posts auf.

Die dritte Stufe des LinkedIn Algorithmus ist das Universal Content Filtering. Hierbei geht es darum, hinter den Post auf den Nutzer zu blicken und dessen Reputation zu bewerten. Kamen in der Vergangenheit von diesem Nutzer vermehrt Spam-Beiträge? Wie ist die Qualität des Netzwerks? Ist der Content relevant für das Netzwerk?

In der letzten Stufe nutzt LinkedIn für den Algorithmus keine Automation, sondern einen menschlichen Filter. LinkedIn-Mitarbeiter prüfen den Content manuell und sammeln Informationen darüber, warum das Posting relevant ist. Dadurch kann es vorkommen, dass alte Beiträge wieder im Feed hochrutschen.

Die Stufen des LinkedIn Algorithmus sind nicht an eine feste Reihenfolge geknüpft, sondern können durch vermehrte Interaktion immer wieder neu bewertet werden.

Wie kann ich den LinkedIn Algorithmus für meine Firma nutzen?

Das Wichtigste für eine positive Beeinflussung ist die Produktion von qualitativ hochwertigen Content. Liefern Sie für Ihr Netzwerk relevante Themen wie Tipps für die Karriere, konkrete Problemlösungsvorschläge, Whitepapers, Ebooks oder Informationen zu zukünftigen Veranstaltungen. Achten Sie bei Ihrem Content auch auf eine gute äußerliche Form. Nutzen Sie Absätze, Bulletpoints und Infokästchen, um den Text lesbar zu gestalten. Sprechen Sie Emotionen an und benutzen Sie Storytelling. Visuelle Elemente können ebenfalls hilfreich sein. Fördern Sie Interaktion mit Ihren Beiträgen, indem Sie in direkten Dialog mit Ihren Lesern treten. Stellen Sie Fragen und antworten Sie auf Kommentare. Posten Sie regelmäßig!

LinkedIn Algorithmus

Und zu guter Letzt: Vergrößern Sie ihr Netzwerk. Gehen Sie aber strategisch vor, denn auch hier zählt die Qualität Ihrer Kontakte für eine positive Bewertung. Das bedeutet, dass Sie vermehrt Ausschau nach Kontakten in Ihrer Branche halten sollten. LinkedIn Gruppen können Ihnen dabei helfen, relevante Kontakte zu finden.

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