BLOG

ThinkT@nk

In 10 Schritten zum Erfolg

Was genau versteht man unter dem Begriff „Storytelling“?

Als Storytelling wird eine Methode bezeichnet, die Informationen anhand von realen oder konstruierten Geschichten anschaulich darstellt. Durch das Erzählen von Geschichten werden die zu vermittelnden Inhalte vereinfacht präsentiert und können langfristig im Gedächtnis bleiben. Neben Text und Sprache kommen beim Storytelling auch Bilder und Videos zum Einsatz. Dies sorgt dafür, dass die Zuschauer die Inhalte besonders gut aufnehmen können. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Storytelling Emotionen anspricht und dadurch einen nachhaltigen Lerneffekt ermöglicht. Das Marketing macht sich die emotionalisierende Wirkung von Geschichten häufig zunutze und verwendet Storytelling, um Botschaften ins Gedächtnis ihrer Zielgruppe zu prägen. So werden neutrale Inhalte wie Produkte oder Marken in Geschichten verpackt, um Emotionen und Interesse bei der Zielgruppe zu wecken.

Doch wie erzählt man eine gute Geschichte und worauf gilt es besonders zu achten?

In 10 Schritten zum Storytelling Erfolg

1.Das Ziel festlegen

Ein klar definiertes Kommunikationsziel ist im Storytelling essenziell. Dafür sollte folgende Fragen beantwortet werden: Was soll die Geschichte bewirken? Während der Entwicklung der Geschichte muss immer wieder erneut geprüft werden, ob sie geeignet ist, um das festgelegte Ziel zu erreichen

2. Die Zielgruppe festlegen

Wen soll die Geschichte ansprechen? Wie kann die Zielgruppe erreicht werden? Über diese Fragen sollten Sie sich vor Beginn des Schreibens ebenfalls Gedanken machen.

3. Die Art der Geschichte festlegen

Bevor mit dem Planen des Storytellings begonnen wird, muss entschieden werden, ob eine reale oder fiktive Geschichte erzählt werden soll. Überlegen Sie, ob die Geschichte in Form eines Referenzberichts oder Erfahrungsberichts erzählt werden soll. Oder soll es sich um eine Unternehmensgeschichte, Markengeschichte oder Produktgeschichte handeln?

4. Den Handlungsplot entwickeln

Eine gute Geschichte braucht eine gute Idee und einen spannenden Handlungsverlauf. Denken Sie über das „Warum“ Ihrer Geschichte nach. Beantworten Sie dafür Fragen wie „Warum gibt es ihre Marke oder ihr Produkt?“ oder „Welches Problem löst ihre Marke oder ihr Produkt?“. Machen Sie sich zudem über die Protagonisten Ihrer Geschichte Gedanken. Die Protagonisten müssen für die Zielgruppe interessant sein. Zudem ist es wichtig, dass der Geschichte eine zusammenhängende und spannende Handlung zugrunde liegt, denn nur dann ist Ihnen die Aufmerksamkeit des Publikums sicher. Erfolgreiches Storytelling besteht in den meisten Fällen aus drei Teilen. Zu Beginn werden die Protagonisten vorgestellt. Meistens stehen diese vor einem Problem, das sie versuchen zu lösen. Auf dem Weg hin zur Lösung treffen sie häufig auf Hindernisse. Zum Ende hin schaffen es die Protagonisten entweder ihre Probleme zu lösen oder scheitern beim Versuch.

Storytelling Plot
Einen Plot für das Storytelling zu entwickeln ist ein komplexes Netz.
5. Den Erzähler bestimmen

Geschichten können von verschiedenen Personen erzählt werden. Der Erzähler muss an die Zielgruppe angepasst werden. Als Erzähler kann eine außenstehende Person gewählt werden, aber auch Beteiligte, wie Gründer oder Kunden, können die Geschichte verbreiten. Außenstehende berichten aus einer scheinbar neutralen Perspektive, weshalb diese häufig im Bereich von Produktgeschichten vorkommen. Kunden können ebenfalls wirksam sein, da sie von ihren Erfahrungen mit der Marke oder den Produkten berichten können.

6. Das „Wie“ festlegen

Machen Sie sich über das „Wie“ Ihrer Geschichte Gedanken. Wird die Geschichte vollständig erzählt oder werden nur kleine Ausschnitte dargestellt? Gibt es Meilensteine oder Rückschläge? Beantworten Sie diese Fragen, um die notwendige Spannung aufzubauen und um Ihre Rezipienten zu begeistern.

7. Das Kommunikationsmittel bestimmen

Soll die Geschichte über Bilder, Text, Sprache oder Videos erzählt werden? Werden mehrere Kommunikationsmittel verwendet? Die Bestimmung des Kommunikationsmittels muss an das Ziel der Geschichte und an die Zielgruppe angepasst werden.

8. Den Kanal festlegen

Beim Storytelling müssen die Kanäle zur Verbreitung der Geschichten festgelegt werden. Analoge und digitale Kanäle können gemeinsam, aber auch einzeln verwendet werden. Die Bestimmung der Kanäle sollte sich vor allem an dem definierten Ziel und an der Zielgruppe orientieren. Die Geschichte kann beispielsweise über soziale Netzwerke, Newsletter, Internetseiten, Blogbeiträge oder Kundenmagazine verbreitet werden.

9. Interaktion ermöglichen

Entsprechend dem zur Verbreitung der Geschichte ausgewählten Medium und Kanal kann die Zielgruppe in das Storytelling einbezogen werden. Soziale Netzwerke stellen eine gute Möglichkeit der Interaktion dar. So können Kunden anhand von Texten, Fotos oder Videos über Kommentarfunktionen von ihren Erfahrungen berichten.

10. Die Geschichte verbreiten

Im besten Fall werden die Geschichten von den Rezipienten geteilt und verbreitet. So bekommt die Geschichte mehr und mehr Aufmerksamkeit und ein breites Publikum wird in kurzer Zeit erreicht. Soziale Netzwerke bieten eine hervorragende Möglichkeit die Geschichten schnell und weit zu streuen. Vor allem Videos und Fotos bekommen häufig eine enorme globale Reichweite. Liken, teilen, kommentieren und taggen – und schon ist eine gute Geschichte verbreitet!

Fazit

Storytelling ist ein wirkungsvolles Marketinginstrument. Je besser es eine Geschichte schafft ihre Rezipienten zu aktivieren, emotionalisieren und zu begeistern, desto häufiger identifizieren sich die Rezipienten mit der Geschichte und behalten deren Informationen im Gedächtnis. Durch gute Geschichten werden Rezipienten zu Fans und langfristigen Kunden.

Fangen Sie noch heute an Ihre Erfolgsgeschichte zu schreiben! Wir unterstützen Sie gerne dabei.

Letzte
Beiträge

Kontaktieren
Sie uns jetzt!